DER
CUOLMENS BEI BIVIO
Bei Talwind, so möchte man glauben, kann man in Bivio an jeder
zweiten Hausecke sein Modell fliegen lassen; rund um den Ort stehen
mehrere Hänge verschiedener Größen. Nun, ganz so
einfach ist es nicht, denn die Strömung muß den Hang
nicht nur hinauf blasen, sie muß auch oben Gelegenheit haben,
ungehindert abzufließen - außerdem wünscht sich
auch der bescheidene Modellpilot eine Landefläche. Da wird die
Auswahl schon ein wenig kleiner (der eigentlich gut aussehende Hang
"Mott' Eta" im Südosten am Fuße der Rocabella
fällt z.B. aus).
Andererseits wunderte es mich anfangs sehr, daß ausgerechnet der
Cuolmens bei Nordwind "trägt": Eigentlich ist es ein
eher in Nord-Süd-Richtung verlaufender Bergrücken und ich
vermutete dort oben keinen nutzbaren Hangwind, denn die
"Stirnfläche" erschien mir zu klein.
Es geht aber, und garnicht mal schlecht. Der Wind kommt vom Valetta
di Beiva herauf und löst dann über dem (westlichen) Schlepplift
ab, so daß man bei der Mittelstation starten und dann gut
nutzbare Aufwindfelder vorfinden kann.
DER
OBERE HANG
46°27,3'N, 9°38,6'E (147160,769310), 2219 m NN
ca. 400 m über dem Ort
Aufstieg: Gehen Sie die Septimer-Straße ca. 500 m
hinauf und dann nach rechts (Valetta); jetzt geht der Weg um den
Berg herum, unter dem Lift hindurch ins Valetta di Beiva hinein.
Etwa 150 m vor dem ersten Stall, genau beim Strommast
Nr. 120 führt eine Wagenspur nach links-hinten den
Berg hinauf; der Weg ist die ersten paar Meter nicht einfach zu
sehen, erst im Gebüsch ist dann klar, daß es sich um
einen Bauweg zur Mittelstation handelt.
Ab hier ist das primäre Problem nicht mehr die Navigation
sondern Schweiß und Gewicht ; Sie
müssen sich irgendwas ausdenken, das Ihnen erlaubt, das
alles positiv zu sehen. Es geht neben dem Skilift
hinauf -daß der Hang hier eine Skipiste ist sieht man
dem Boden auch an. Oben, unmittelbar vor dem letzten nochmal
steileren Stück inspizieren Sie links die Notlandefläche;
wenn Sie eh schon da sind kann das nicht schaden. |
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